Fakten über den Chodschali-Völkermord

In der Nacht vom 25. zum 26. Februar 1992 griffen die Streitkräfte Armeniens, mit direkter Teilnahme von Einheiten des zu jenem Zeitpunkt in der Stadt Chankändi der Region Berg-Karabach der Republik Aserbaidschan stationierten ehemalig sowjetischen 366. Motorschützenregiments, die Stadt Chodschali in Berg-Karabach an und verübten einen Völkermord an den Zivilisten. Das Ziel dieser blutigen Operation Armeniens war, erstens einen militärstrategischen Punkt zu erobern, um weitere Eroberungspläne durchführen zu können, und zweitens, die innere Instabilität in Aserbaidschan zu verschärfen. Bis zu jenem Zeitpunkt war Chodschali schon vier Monate lang durch die Militäreinsätze Armeniens belagert, es herrschte Mangel an medizinischem Dienst und Lebensmitteln. Es gab viele Kranke, Verletzte, Ältere, Frauen und Kinder in der Stadt. Am 25. Februar 1992 begann es mit armenischen Angriffen rund um die Stadt aus vier Richtungen mit Eröffnung schwerer und andauernder Feuer der Artillerie und Raketen. Innerhalb kürzester Zeit war die Stadt in Flammen aufgegangen. Die Bevölkerung verließ ohne Hab und Gut in dieser kalten, schneeigen Nacht die Stadt, um in die Berge und Wälder zu flüchten in der Hoffnung, den Weg zu dem am nächsten gelegenen Ort zu finden, der hauptsächlich von Aserbaidschanern bewohnt war. Aber diese Pläne scheiterten … Die Streitkräfte Armeniens feuerten auf die friedlichen Zivilisten von allen Seiten und verhöhnten sie auf das grausamste. Die bewaffneten Kräfte und ihre geldgierigen Verbündeten schonten praktisch niemanden, der aus Chodschali und der Umgebung flüchten wollte. Unschuldige Menschen wurden beim Versuch, die Stadt zu verlassen, in den als sicheren Ausweg vorgetäuschten „Fluchtkorridor“ gelockt und brutal ermordet … Einige dieser hilflosen Menschen, die den Verbrechern zu entkommen suchten, erfroren in den Wäldern und Bergen … Chodschali wurde geplündert und dem Erdboden gleich gemacht … Todesopfer dieses schrecklichen Völkermordes: 613 Menschen, darunter 106 Frauen, 83 Kinder und 70 Ältere … 56 Personen wurden mit besonderer Grausamkeit getötet. Sie wurden verbrannt, enthauptet, skalpiert und die Augen wurden ihnen ausgestochen. Auch schwangeren Frauen wurde Gewalt angetan und die toten Körper wurden entweiht. Eine Großzahl der Frauen und Mädchen wurde vergewaltigt. Sechs Familien sind völlig liquidiert worden. 25 Kinder haben beide Eltern, 130 Kinder haben einen Elternteil verloren. Durch diese Tragödie sind 487 friedliche Bewohner dieser Stadt verschiedenen Grades behindert. 1.275 friedliche Zivilisten, einschließlich älterer Personen, Kinder und Frauen, wurden gefangen genommen und erlitten schwere Demütigungen und Verletzungen in Gefangenschaft. Von 150 dieser Gefangenen fehlt bis heute jede Spur. … Die renommierte internationale Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ nannte diese Tragödie „das größte Massaker im Konflikt“. The Boston Globe, The New York Times, The Sunday Times, The Times, The Time, Reuters, BBC, Newsweek, The Washington Post, The Independent und viele andere internationale Medienorgane sprachen von „ungeheuerlichem Massaker“ an den Aserbaidschanern. Die armenischen Funktionäre leugnen immer noch ihre Verantwortung für diesen Völkermord durch hartnäckige Verfälschung der Tatsachen und Verbreitung eigener Anschauungen, die nicht nur von der Realität, sondern auch von elementarer Logik abweichen. Trotzdem kann auch die subtilste Propaganda niemals über die Fakten hinwegtäuschen, die diametral entgegengesetzt zu dem sind, was die armenische Seite behauptet. Abgesehen von den erheblichen Fakten im Besitz der rechtsvollziehenden Organe Aserbaidschans, wird die Verantwortlichkeit Armeniens auch von einer Reihe unabhängiger Quellen dokumentiert wie auch von Augenzeugen dieser Tragödie und Beweismaterialien der armenischen Soldaten. Diese Fakten bestätigen, dass das absichtliche Massaker am 25. bis 26. Februar 1992 an der Zivilbevölkerung Chodschalis, einschließlich an Kindern, älteren Personen und Frauen, auf ihre, Massenausrottung gerichtet war, weil sie Aserbaidschaner waren. Die Stadt Chodschali wurde als eine der Etappen für weitere Okkupationen und ethnische Säuberungen aserbaidschanischer Territorien auserkoren.

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