Beiträgen Geschichte

Dokumentation: Der Chodschali-Völkermord Augenzeugenberichte

Daud Kheyriyan

(„For the sake of Cross …“ [„Um des Kreuzes willen“ …] Seite 24, veröffentlicht von „Ash-Sharg“ [Ost] Agentur in Beirut)

„Manchmal geschah es, dass wir über tote Körper schritten. Um einen  Sumpf nahe Dashbulag zu überqueren, hatten wir uns einen Weg über Leichen zu bahnen. Ich weigerte mich über die Toten zu marschieren. Da befahl mir Oberst Oganyan, mich nicht davor zu schrecken. Das ist eines   der Militärgesetze. Ich habe einen Fuß auf die Brust eines verwundeten Mädchens von neun oder zehn Jahren aufgesetzt und marschierte … Meine Beine, meine Fotokamera standen in Blut …“

Daud Kheyriyan, („For the sake of Cross …“ Seiten 62 und 63)

„… die armenische Gruppe ,Gaflan‘ (die sich mit Leichenverbrennung befasst), hat 100 Leichen von Türken (Aserbaidschanern) eingesammelt und auf einem Platz einen Kilometer von West-Chodschali am 2. März verbrannt. … Ich sah ein 10-jähriges Mädchen, das an den Händen und am Kopf verwundet war, am letzten Karren liegen. Sein Gesicht war bereits
blau. Aber es lebte noch trotz Hunger, Kälte und Wunden. Es atmete ein wenig. Ich kann seine Augen, die mit dem Tod rangen, nicht vergessen. … Plötzlich erfasste ein Soldat namens Tigranyan diesen Körper und warf ihn zu den anderen Leichen. … Dann haben sie die toten Körper verbrannt. Es schien mir als schreie jemand im Feuer bei den Leichen. … Nach all dem konnte ich nicht weitergehen. Aber ich wollte Schuscha sehen. … Ich kehrte zurück. Und sie setzten die Schlacht um des Kreuzes willen fort. …“

Chatira Telman Orudschowa, acht Jahre alt …

Narben bleiben ewig in der Seele eines kleinen acht Jahre alten Mädchens, dass es einen Stein erbarmen kann. … Sie erinnert sich an diese schreckliche Nacht …

„Wir schliefen. Plötzlich hörten wir ein seltsames Gedröhne. … Im selben Moment bemerkten wir, dass das Haus des Nachbarn in Flammen aufgegangen war … Wir rannten hinunter zu den Tunneln. Mein Papa, Mama und vier Kinder waren da. Meine Tante Sevil war bei uns. Zwei Nachbarn und ihre zwei Kinder … Dann kam ein Mann namens Shaig herauf und sagte, dass die andere Seite der Nachbarschaft brenne, geht weg zum Wald und wir rannten dorthin. Meine kleine Schwester Chäjalä war an Mamas Hand und die andere Schwester wurde von meinem Papa getragen.
Es war Nacht im Wald. Papa sagte, stelle deine Uhr auf sechs. Wir wurden in Nachtschewanik aufgehalten. Die Führer waren vorausgegangen, um nach einem Weg zu fragen, aber sie bekamen keine Antwort. Wir blieben im tiefen Wald. Als die Sonne aufging, schossen sie auf meine Mutter. Dann erreichten die Kugeln meine Tante. Sie war 17 Jahre alt. Meine Mutter Irada war 26 Jahre alt. Ich weiß nicht das Alter meines Vaters. Sein Name ist Telman Orujov. Als die Armenier auf mich schossen, war meine Mutter nahe bei mir. Durch ihre Verwundung konnten wir nicht
davonlaufen. Ich lag am nächsten bei meiner Mutter. Wir verloren unseren Papa im Wald. Dann plötzlich fühlte ich, wie mich ein Mann nach Aghdam trug.“

Müschfig Alymämmädow, Einwohner von Chodschali

Nachdem er aus der Stadt geflüchtet war, wurde er verwundet und im Schnee zwei Tage lang liegengelassen. „… Wir hatten Gewehre, Maschinengewehre, Büchsen, Schrotflinten. Wir hatten keinerlei Munition oder Nahrung. Wir waren von der langandauernden Blockade erschöpft. Am 25. Februar um Mitternacht begannen die Armenier zu schießen, bewaffnete Kräfte in grauen Fahrzeugen starteten den Angriff. Zuerst nahmen sie den Flughafen ein und brannten ihn nieder. Sie schonten niemanden, weder Alte noch Frauen und Kinder. Viele Leute wurden lebendig verbrannt in ihren Häusern, besonders nahe dem Flughafen. Ein furchtbarer Geruch von verbranntem Fleisch verfolgt mich sogar jetzt … Die meisten Stadtverteidiger wurden im Gefecht getötet. Die Überlebenden versuchten in die Wälder am Weg in das Dorf Shelli zu entkommen und so nach Aghdam durchzubrechen. Sie wurden aus dem Hinterhalt überfallen nahe dem armenisch bewohnten Dorf Nachtschewanik am Weg nach Aghdam. Viele Leute wurden aus dem Hinterhalt nahe dem Dorf getötet. Der Leiter des Flughafens, Alif Hadschijew, wurde hier getötet. Er war dort, um Frauen zu retten. Er war derjenige, der die Organisationsarbeit am Flughafen durchführte. Die Armenier hatten vorher bereits unter sich eine Belohnung für sein Leben
versprochen.“

Minesch Älijewa, Einwohnerin von Chodschali

„…Wir wanderten die Wälder entlang, wobei wir in den tiefen Schnee einsanken. Als wir die Straße überquerten, bohrte sich eine Kugel in meinen Arm. Ich fiel nieder und konnte mich nicht erheben. Da begann ein sehr intensives Schießen aus dem Wald und dem Schutzraum. Alif packte mich und begann mich auf die rückwärtige Straße zu ziehen. Dann rannte er zu den Büschen, um sich zu schützen und begann mit Vergeltungsschüssen auf die bewaffneten Armenier. Das Schießen aus den Wäldern hörte eine Zeit lang auf. Alif begann nach den Frauen zu rufen, die auf der anderen Seite der Straße lagen, und befahl ihnen, die Straße so schnell wie möglich zu überqueren. Er schoss dazwischen sporadisch und jedes Mal stellten die Armenier das Schießen ein. Über 20 Frauen gelang es, über die Straße zu laufen. Als Alif das Magazin wechselte, schossen die  Armenier zur Vergeltung. In diesem Moment wurde er durch die Stirn geschossen. Es war ein furchtbarer Anblick.“

Chanlar Hadschijew, der Chef des Ärztedienstes des aserbaidschanischen Verteidigungsministeriums

„… Hier konnte man die wahre Seite dieses grausamen und sinnlosen Krieges sehen. Den Soldaten mit seinem von Granaten herausgefetzten Darm, die auf der Flucht zu Tode gefrorenen Frauen, ein drei Jahre altes Kind mit dem einbandagierten Stumpf seines amputierten Beines. Das Kind war von einem schweren Maschinengewehr getroffen worden. Das Mädchen mit seinem vom Messer zerfurchten Gesicht … Sogar unsere Leute in Baku konnten sich nicht vorstellen, was sich hier zugetragen hatte. Unser Ärztezug wurde zu dem Schauplatz entsandt, weil die örtlichen
Ärzte nicht imstande waren, so viele verletzte Menschen zu behandeln. Alle Ärzte waren Freiwillige. Sie waren auf alles vorbereitet, aber was sie sahen, schockierte sie …
… Es gab eine Menge erfrorener Menschen. Sie waren in der Regel flüchtige Chodschali-Einwohner, die in die Wälder entkommen sind bzw. aus der Gefangenschaft zurückkehrten. Ich sah die Art und Weise, wie einige Leute aus der Gefangenschaft zurückgekommen sind, barfuß mit erfrorenen, abgestorbenen Füßen. Viele Leute mussten nach ihrer Freilassung operiert und ihre Füße mussten amputiert werden.“

Jean Yves Junet, Journalist aus Frankreich

„… Wir wurden Zeugen der Chodschaliner Tragödie. Wir sahen Hunderte von Körpern friedlicher Leute, Frauen, Kinder, Alte und der Verteidiger Chodschalis, die umgekommen waren. Man stellte uns einen Hubschrauber zur Verfügung, und wir nahmen aus der Vogelperspektive alles auf, was wir um Chodschali herum sahen. Jedoch die Armenier begannen unseren Hubschrauber zu beschießen und so konnten wir die Aufnahmen nicht beenden. Es war ein schreckliches Bild. Ich habe viel gehört über Kriege, über die grausamen Faschisten, aber die Armenier haben das noch
übertroffen. Sie töteten 5- bis 6-jährige Kinder, friedliche Bevölkerung. Wir sahen viele Verwundete in den Krankenhäusern, Eisenbahnwaggons, sogar in den Räumen von Schulen und Kindergärten.“

Sänubär Äläkbärowa, Einwohnerin von Chodschali

„… Hässänabad, Mehdikänd, Bozdaghi – von allen Seiten schossen sie. Die Erde erzitterte unter den Panzern der Infanterie, als sie in Chodschali einrückten. Zuerst versteckten sich die Frauen und Kinder in den Kellern. Dann kam der Chef der Kommandatur, Elman Mamedov, und sagte, wir müssten uns retten, sonst würden alle vernichtet. Der Leiter des Flughafens, Alif Hadschijew, führte uns durch den Wald auf der Seite von Aghdam. In der Nähe der Siedlung Nachtschewanik gerieten wir in einen Hinterhalt. Das was ich dort gesehen habe, werde ich nie vergessen: Ein
Berg von Leichen entstand. Sie erschossen meine Mutter. Meine Tochter Sewindsch und Hidschran wurden verwundet. Ich wäre auch beinahe von einer Kugel getroffen worden. Junge Frauen und Kinder wanden sich im Todeskampf im Schnee. Wir hatten ein Funkgerät bei uns. Wir bettelten um Hilfe. Aber Hilfe kam nicht. …“

Dschämil Mämmädow, Einwohner von Chodschali

„Als sie in die Stadt einrückten, zerstörten die Panzer und  Mannschaftswagen die Häuser und zermalmten die Menschen. Hinter den russischen Soldaten kamen die armenischen Einheiten. Ich nahm meinen 5-jährigen Enkel und 14.000 Rubel und flüchtete in den Wald. Damit das Kind in der Nacht nicht erfror, nahm ich meinen Mantel und hüllte es darin ein. Aber das half nicht viel. Ich wühlte mich mit meinem Kleinen in den Schnee ein. Am Morgen begriff ich, dass der Kleine es nicht durchhalten würde, und ging in Richtung der armenisch bewohnten Siedlung
Nachtschewanik, wo wir auf bewaffnete Armenier trafen. Ich flehte sie an, das Geld zu nehmen und mich mit dem Kind nach Aghdam durchzulassen. Zur Antwort haben sie mich beschimpft, verprügelt und beraubt, dann führten sie mich zum Kommandanten des Dorfes. Er befahl, uns in einen Stall einzuschließen, wo sich schon aserbaidschanische Frauen und Kinder befanden. In diesem Stall hielten sie uns vier Tage fest und gaben uns nichts zu essen und zu trinken. Es war kaum auszuhalten. Aber es kam noch schlimmer. Nach vier Tagen brachten sie mich in die Gegend von Äskäran. Im Vergleich zu dem, was dort geschah, kam mir der Stall von Nachtschewanik wie das Paradies vor. Fremde Söldner (ich verstehe Armenisch und kann einen hiesigen Armenier von
einem Zugereisten unterscheiden) rissen mir die Nägel von den Zehen. Afrikaner (Fremdenlegionäre, die von den Armeniern gemietet wurden), die sich unter den Armeniern befanden, sprangen hoch und traten mich mit den Füßen ins Gesicht. Nach der Folter, die mehrere Stunden dauerte, tauschten sie mich gegen einen Armenier aus. Meinen Enkel haben sie mir weggenommen, und auch vom Schicksal von meiner Frau und meiner Tochter weiß ich nichts.“

Särijä Talibowa, Einwohnerin von Chodschali

„… Sie brachten uns auf einen armenischen Friedhof. Es fällt mir sehr schwer, über das zu sprechen, was hier geschah. Vier junge Turk-Mescheten (in den Jahren der Perestroika aus Usbekistan übersiedelt, hatten sie in Aserbaidschan ein neues Zuhause gefunden – Red.) und drei Aserbaidschaner wurden als Opfer genommen. Am Grab eines armenischen Soldaten wurden den Armen die Köpfe abgeschlagen. Danach begannen die Soldaten vor den Augen der Eltern deren Kinder zu foltern und zu töten. Dann haben sie die Leichen mit einem Bulldozer in ein Loch
geschüttet. Die blutrünstigen Monster in Menschengestalt haben danach zwei Aserbaidschanern in Uniform der Nationalarmee die Augen mit Schraubenziehern ausgestochen.“

Leonid Kravec, Major 

„… Am 26. Februar brachte ich mit meinem Hubschrauber die Verwundeten aus Stepanakert (Chankändi) heraus und kehrte durch das äskäranische Tor zurück. Von unten sprangen irgendwelche helle Flecken in die Augen. Ich ging auf niedrige Höhe herunter und mein Bordmechaniker schrie: „Sehen Sie, dort sind Frauen und Kinder.“ Ich sah auch selbst ungefähr 200 Getötete, die hinter den Abhang geworfen waren, dazwischen schlenderten Leute mit Waffen … Wir flogen und versuchten Leichen zu bergen. Bei uns war der hiesige Chef der Miliz, ich habe seinen
Namen vergessen. Er fand dort seinen vierjährigen Sohn mit zertrümmertem Schädel und verlor den Verstand. Bei einem anderen Kind, das wir bergen konnten, bevor sie anfingen, uns zu beschießen, war, wie sich herausstellte, der Kopf abgeschlagen. Überall habe ich grausam verstümmelte Körper von Frauen, Kindern und Alten gesehen …“ 

Jurij Jachowitsch, Soldat des 366. Motorschützenregiments

„… Sie (Armenier – Red.) haben uns eingeredet, dass wir Christen sind und gegen die Moslems kämpfen müssen. Sie haben uns unter menschenunwürdigen Bedingungen gehalten. Wir konnten das alles nicht aushalten und mussten das Regiment verlassen und in Chodschali überlaufen …“ Dschahan Orudschow, Einwohner von Chodschali „… Wir versuchten durch den Wald nach Aghdam durchzubrechen, aber in der Nähe der Siedlung Nachtschewanik trafen wir auf die Feuersalven der Soldaten und Kämpfer. Viele Frauen und Kinder wurden vernichtet. Sie
haben meinen Sohn erschossen. Er war 16 Jahre alt. Sie haben meine 23-jährige Tochter, die schwanger ist, gefangen genommen. Ich flehe euch an, rettet sie …“

Elman Mämmädow, Oberbürgermeister von Chodschali

„… Der Sturmangriff auf die Stadt begann mit Artilleriebeschuss, welcher ca. zwei Stunden andauerte. Die armenischen Einheiten schossen aus Panzern, Panzerkampfwagen mit Geschossen der Marke ,Alasan‘. Wir waren von allen Seiten eingeschlossen, offen war nur die askeranische Seite. Als die armenische Infanterie angriff, war in Chodschali bereits alles zerstört. Viele der Einwohner waren umgekommen. Wir hielten dem Angriff nicht stand, und die Bevölkerung begann den Rückzug. Nachdem wir den vereisten Fluss überquert hatten, entkamen wir auf der Seite der
Ketijiner Berge. Nicht wenige der Leute kamen auf der Flucht um, in den Wäldern, wo sie erfroren sind. Wir gingen bis 7 Uhr mogens, wir gerieten hinaus auf ein Feld in der Nähe der armenisch bewohnten Siedlung Nachtschewanik. Dort warteten auf uns die armenischen Maschinenpistolenschützen, Maschinengewehrschützen und Panzerkampfwagen. Es begann eine assenerschießung unbewaffneter Menschen, die unter dem starken Beschuss fielen. Hier kamen viele Kinder und Frauen um. Ein Teil der Leute geriet auf die Seite der Siedlung Gülably, dort wurden ungefähr 200 Leute von den Armeniern als Geiseln genommen. Den Rest der Überlebenden der Stadt konnten wir schützen. Einige von ihnen schlugen sich nach Aghdam durch. Ich und sieben Gefährten konnten nicht aus der Umzingelung ausbrechen, es war aber spät, wir hatten Glück, wir fanden ein Versteck. Von 9 Uhr morgens bis 8 Uhr abends blieben wir dort, und erst abends, als Schnee fiel, konnten wir dort herauskommen und gelangten am 27. Februar nach Aghdam.“ 

Tschingiz Mustafajew, Korrespondent des aserbaidschanischen Fernsehens

Er war der Erste, der den Völkermord mit der Kamera aufgenommen hatte und drei Monate nach diesen Ereignissen auf einem Schlachtfeld nahe der Siedlung Nachtschewanik getötet wurde, als er seine Journalistenaufgabe erfüllte … „Unzählige Erschossene (in den meisten Fällen aus der Nähe in den Kopf ), Kinder im Alter von zwei bis 15 Jahren, Frauen, Alte … Die Stellung der
Toten bezeugt, dass die Täter kaltblütig und berechnend getötet haben. Keine Zeichen von Kampf oder Flucht. Viele wurden zusammen mit ihren Familien vernichtet. Bei einigen Leichen waren mehrere Wunden zu sehen, eine davon immer im Kopf; d.h., sie haben den Verwundeten den Todesstoß versetzt. Die Kamera nahm einige Kinder mit abgeschnittenen Ohren auf. Bei einer alten Frau hatten sie die Haut von der linken Gesichtshälfte geschnitten. Die Männer hatten sie skalpiert. Leichen mit eindeutigen Zeichen der Schändung. Das erste Mal waren wir am 28. Februar in Begleitung zweier Hubschrauber am Ort der Schießereien. Aus der Luft sahen wir einen Platz mit einem Radius von ungefähr 500 Metern, der fast völlig mit toten Leibern übersät war. Die Piloten fürchteten aufzusetzen, weil das Territorium von den armenischen Kämpfern kontrolliert wurde. Aber als wir dann trotzdem landeten, begann die Schießerei. Die uns begleitenden
Milizionäre sollten die Leichen für den Transport zu den Angehörigen aufladen. Es gelang ihnen, nur vier der Getöteten in den Hubschrauber zu laden. Wir alle hatten einen Schock. Viele würgten vor Übelkeit … Das gleiche Bild zeigte sich am 2. März, als wir mit ausländischen Journalisten hinüberflogen. Viele Körper waren in noch übler zugerichtetem Zustand. Sie hatten sie im Laufe von ein paar Tagen verspottet und verhöhnt …“

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