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  • Friday
  • 28. February 2020

Chodschali – Die blutende Wunde Aserbaidschans. (Warum Verschweigen keine Lösung ist)

Matthias WolfSprachwissenschaftler und Lehrer (Potsdam) Ende Februar 1992: Mit russischer Unterstützung marschieren armenische Truppen in einer Nacht- und- Nebel-Aktion in eine Kleinstadt ein und ermorden über 600 unbewaffnete Zivilisten. Unter den Opfern…

İmadәddin Nәsimi (Imadeddin Nasimi): Wo bist du?

PD Dr. Michael Reinhard HeßExklusiver Beitrag fürs Alumniportal Aserbaidschan  Hardasan? Wo bist du?So lautet die Kernfrage in einer von Nәsimis berühmtesten Ghaselen. Sie wird immer am Ende eines Doppelverses wiederholt. Dadurch erklingt…

Aktuelles

Chodschali – Die blutende Wunde Aserbaidschans. (Warum Verschweigen keine Lösung ist)

Matthias WolfSprachwissenschaftler und Lehrer (Potsdam) Ende Februar 1992: Mit russischer Unterstützung marschieren armenische Truppen in einer Nacht- und- Nebel-Aktion in eine Kleinstadt ein und ermorden über 600 unbewaffnete Zivilisten. Unter den Opfern befinden sich fast ausschließlich Frauen, Kinder und Alte. Von einem militärisch- strategischen Hintergrund ist also nicht auszugehen. Stattdessen geht es um eine Annektion...

Chodschali- warum Armenien zu seinen Verbrechen stehen muss.

Asif Masimov Facebook Instagram Youtube Link Am 22. Februar 2020 versammelten sich am Nachmittag auf dem Pariser Platz in Berlin rund eintausend Teilnehmer, um dem Jahrestag des Chodschali-Massakers zu gedenken. In der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1992 griffen armenische Einheiten die aserbaidschanische Stadt Chodschali an, wobei Zivilisten auf brutale Weise ermordet wurden...

Völkermord von Chodschali – Videografik

https://www.youtube.com/watch?v=xwgp-8mEJ1o&feature=emb_titleDas Massaker von Chodschali gilt als eines der größten Gräueltaten gegen die Menschlichkeit im 20. Jahrhundert. In der Nacht von 25. auf 26. Februar 1992 stürmten armenische Einheiten mit Hilfe des 366. motorisierten russischen Schützenregiments die Stadt Chodschali in Bergkarabach und ermordeten in nur einer einzigen Nacht 613 aserbaidschanische Zivilisten. Unter den Getöteten befanden sich 106 Frauen und 63 Kinder. 

“Mein Facebook-Account wird ständig von Jerewan aus überwacht” – Interview mit Kaukasus-Experte Prof. Oleg Kuznetsov

Oleg KuznetsovOleg Kuznetsov ist ein bekannter russischer Historiker und politischer Analytiker Mit der Zeit rückte die nationalistische Theorie von Nschdeh von einer parteipolitischen Philosophie zur nationalen Ideologie auf, an der ein Großteil der armenischen Gesellschaft nun festhält. Dieser Gesinnung zufolge sind nicht nur Bergkarabach, sondern auch die umliegenden besetzten Provinzen Aserbaidschans Teil Armeniens. Oleg Kuznetsov..

Duchoborzen und Tolstojaner. Von der religiösen Sekte zur politischen Bewegung

Sehr geehrte Damen und Herren, nächste Woche, am Donnerstag, den 23.01.2020, referiert Asif Masimov, Doktorand an der Humboldt Universität zu Berlin, zum Thema:„Duchoborzen und Tolstojaner. Von der religiösen Sekte zur politischen Bewegung“Die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts im Russischen Zarenreich wurde durch die Formierung der neuen (von der Orthodoxen Kirche abgespaltenen) Sekten geprägt. Dazu kann man..

Pogrom in Baku: letzte Welle der AsSSR

Alexija Kraft Universität Potsdam In der Nacht vom 19. zum 20. Januar 1990 stürmten die bewaffneten Sowjetsoldaten Baku und verübten ein blutiges Massaker. Einen derartigen Aufmarsch hatte die Stadt bis dahin nicht erlebt. Videoaufnahmen zeigten beinahe hollywoodähnliche Szenen – Schüsse und ein echtes Pogrom auf den Straßen Bakus. Was auf den ersten Blick durch die..

Der schwaze Januar in Aserbaidschan

In der Nacht zum 20. Januar (1990) stürmten die bis an die Zähne bewaffneten Rotarmisten die aserbaidschanische Hauptstadt Baku, um dort die seit mehreren Monaten andauernden Massendemonstrationen gewaltsam aufzulösen und dadurch die Unabhängigkeistbewegung der Aserbaidschaner zu unterdrücken. Ein furchtbares Massaker war die Folge: 147 Tote und mehr als 700 Verletzte in nur wenigen Stunden! Es..

Der schwarze Januar in Aserbaidschan – 30. Jahrestag

Am 20. Januar 1990 geschah etwas Einzigartiges in der Geschichte der Sowjetunion. Die Welt erfuhr nichts davon Robert Kaplan: Reisen an die Grenzen der Menschheit. Wie die Zukunft aussehen wird, München 1996 https://www.youtube.com/watch?v=R29tSdpmdHM&feature=emb_titleIm Schatten ihres Untergangs verübte die Führung der Sowjetunion Anfang 1990 eine der blutigsten und in der westlichen Welt bis heute kaum wahrgenommenen..