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1851 wurde in Berlin, im Verlag Decker ein Gedichtband unter dem Titel „Die Lieder von Mirza Shaffy“ veröffentlicht. Der Gedichtband begann mit
einem in Gedichtform geschriebenen Prolog von dem damals wenig bekannten deutschen Dichter Friedrich von Bodenstedt, der auch Übersetzer und Herausgeber davon sein sollte. Obwohl in diesem Gedichtband nicht erklärt wird, wer Mirza Schaffy ist, beschrieb Bodenstedt in seinem Reisebericht „Tausend und ein Tag im Orient“, der ein Jahr vorher im gleichen Verlag gedruckt wurde, Mirza Schaffy und seine Begegnung mit ihm in Tiflis sehr ausführlich. Wer war Mirza Schaffy und warum lebte er in Tiflis damals? Es handelt sich dabei um einen Dichter aus Aserbaidschan, den Bodenstedt als „Weiser aus Gjändscha“ bezeichnet, der in seiner eigenen Heimat als Mirzä Schäfi Wazeh (Mirzə Şəfi Vazeh) verehrt
wird.

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