Auswanderer – „Fremde“ im eigenen Land? Nostalgie nach Weltstadt Baku und neue Identitätssuche in der modernen Weltliteratur

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Sehr geehrte Damen und Herren,

unser Gastreferent Anar Imanov, der junge Literaturwissenschaftler aus Aserbaidschan, befasst sich in Rahmen seines Vortrags mit dem literarischen Bild von Baku am Beispiel der russisch- und deutschsprachigen Romane von Aleksandr Iličevskij, Afanasij Mamedov, Aleksandr Goldštejn und Olga Grjaznova.

Im Mittelpunkt der Texte stehen Figuren von Auswanderern, mit denen Motive der Rückkehr und der Erinnerung auftreten. Durch die besondere Perspektive jenseits der Nostalgie wird der Blick des “Fremden im eigenen Land” entwickelt und somit der alte Topos neu entdeckt und gelesen. Dabei können die Beschreibungen auch als Ergebnis von Verschiebungen interpretiert werden, die politische Geographie der Region neu ordnen. In diesem Sinne sind neue Identitätsfragen fest mit der literarischen Topographie der Region verbunden. Deswegen heiß der Titel seines Vortrags:

Auf der Suche nach Baku”Stadtbeschreibungen in der zeitgenössischen Literatur.

Ort der Veranstaltung: Friedrichstraße 191, 10099 Berlin, 5. Stock, Raum 5008 (Institut für Geschichtswissenschaften)

Zeit der Veranstaltung: Donnerstag, 28.November 2019; 18:00- 20:00 Uhr.
Veranstalter:  
Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans an der Humboldt Universität zu Berlin

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen!

Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans

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