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In der Nacht zum 20. Januar (1990) stürmten die bis an die Zähne bewaffneten Rotarmisten die aserbaidschanische Hauptstadt Baku, um dort die seit mehreren Monaten andauernden Massendemonstrationen gewaltsam aufzulösen und dadurch die Unabhängigkeistbewegung der Aserbaidschaner zu unterdrücken. Ein furchtbares Massaker war die Folge: 147 Tote und mehr als 700 Verletzte in nur wenigen Stunden! Es war der erste Gewaltakt im 70-jährigen Bestehen der Sowjetunion auf eigenem Territorium, der aber an der Weltöffentlichkeit beinahe komplett vorbeiging.

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