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Nach schweren militärischen Zusammenstößen zwischen armenischen und aserbaidschanischen Streitkräften an der gemeinsamen Staatsgrenze vom 12. bis 15. Juli tobt nun ein erbitterter Informationskrieg, der unter anderem auf den Straßen Europas und der USA ausgetragen wird. Seit Tagen demonstrieren Aserbaidschaner in London, Madrid, Berlin, Düsseldorf, Köln, Nürnberg, Stockholm, Warschau, Kiew, Washington, Los Angeles etc. gegen die jüngsten Angriffe Armeniens auf die Militär- und Zivilobjekte in Region Tovuz im Nordwesten Aserbaidschans. Als wäre die völkerrechtswidrige Annexion von Berg Karabach mit sieben umliegenden Provinzen und die Vertreibung von 1 Million Aserbaidschanern Anfang der 1990-er Jahre ohnehin nicht genug gewesen, erhebt das Besatzungsland Armenien nun neue Territorialansprüche außerhalb Berg-Karabachs. Auf der anderen Seite, sprich abseits der Front werden Aserbaidschaner während der Demonstrationen ohne jeglichen Grund von gewalttätigen Armeniern beleidigt, attackiert und verprügelt. Einige Beispiele:

Los Angeles

Diese Szenen stammen vom 22. Juli 2020 aus Los Angeles, USA. Etwa 3000 aufgebrachte armenische Nationalisten (besser ausgedrückt Faschisten), unter ihnen viele Mitglieder der ANCA (Armenian National Committee of America) gehen auf ca. 50 aserbaidschanische Protestler auf der gegenüberliegenden Straßenseite brutal los.

Einer der Angreifer filmt dabei das ganze Geschehen. Die wenigen anwesenden Polizisten sind total überfordert, können den Mob nicht aufhalten und schauen im Grunde genommen zu, wie die aserbaidschanische Flagge mit Füßen getreten wird, Aserbaidschaner selbst krankenhausreif verprügelt und deren Plakate zerstört werden. Ein anschauliches Beispiel für die „zivilisierten christlichen Armenier“, die 1915 den sogenannten Völkermord zum Opfer fielen und sich nur Frieden wünschen. Diese hasserfüllte und barbarische Aktion kann mit einfachen Worten kaum beschrieben werden. Hinter dieser Tätlichkeit steht die ANCA, größte nationalistische Lobbyorganisation der Armenier mit Draht zur US-amerikanischer Regierung und zu Abgeordneten des US-Senats. Sie übt mit immensen Geldern seit Jahrzehnten einen extrem hohen Einfluss auf die amerikanische Südkaukasuspolitik, insbesondere in der Karabach-Frage.

Brüssel

Auch in Brüssel blieben „friedliche Armenier“ ihren gewaltverbundenen Traditionen treu. Hier werden aserbaidschanische Protestteilnehmer mit Steinen beworfen. Als Folge wurden 4 Aserbaidschaner, darunter eine weibliche Reporterin am Kopf schwer verletzt.

Mit ihren unmenschlichen Handlungen während der Kundgebungen in europäischen und amerikanischen Städten gehen Armenische Lobbyvereine und ihre Anhänger über sämtliche erlaubte Grenzen hinweg. Sie exportieren ihre in Armenien praktizierten Gewalttraditionen ins Ausland und gefährden somit die aserbaidschanischen Staatsbürger*innen. An die „glorreiche“ terroristische Vergangenheit dieser Nation (Stichwörter: Daschnatsütjun, Nemesis, ASALA, JPAC etc.) zurückdenkend, können die Anschläge gegen gewisse Gruppen von Aserbaidschanern (Diplomaten, Studenten usw.) durchaus nicht ausgeschlossen werden.  Wir rufen daher die europäischen und amerikanischen Sicherheitsorgane dazu auf, entschieden und mit aller Härte gegen die brutalen Aktionen der Armenier vorzugehen. Solange diese Täter unbestraft davon kommen, wird sich die Gewaltspirale weiter drehen.

London

Bei diesem weitgehend friedlich verlaufenden Demo in London ist klar zu sehen, dass Aserbaidschaner von der Gegenseite gezielt angepöbelt und provoziert werden. Anschließend kommt es zu Handgreiflichkeiten. Ein aserbaidschanischer Teilnehmer wird leicht verletzt.