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Titelbild: Martin Kraft 

Viele in Deutschland fragen, warum kämpfen Armenien und Aserbaidschan in Bergkarabach? Seit 27 Jahren hält Armenien nachweislich 20 Prozent des aserbaidschanischen Territoriums völkerrechtswidrig besetzt. Aus diesen Territorien sind 800.000 Aserbaidschaner vertrieben worden. Die im Jahr 1993 verabschiedeten 4 UNO-Resolutionen weigert sich Armenien bis heute demonstrativ umzusetzen. Die seit 1994 unter der Ägide der OSZE-Minsker-Gruppe geführten Verhandlungen sind komplett festgefahren. Was können Sie zu den aktuellen Entwicklungen sagen? 

 

„Als Mitglied der Deutsch-Südkaukasischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag verfolge ich die aktuelle Situation in der Region Bergkarabach sehr aufmerksam. Aus meiner Sicht steht das Völkerrecht auf Seiten Aserbaidschans und in seinem legitimen Interesse, seine territoriale Integrität im Rahmen der international anerkannten Grenzen wiederherzustellen. Ich hoffe, dass auch multilaterale Dialogformate wie die Minsker-Gruppe der OSZE und der Europarat dazu beitragen können, einen friedlichen Modus der Konfliktlösung zu finden.“